Die Eisenkonstruktion des Eiffelturms wiegt etwa 7.300 Tonnen. Diesen Wert nennt die offizielle Website für das reine Metallgerüst. Rechnet man alles andere mit, also Aufzüge, Böden, Restaurants, Geschäfte und Antennen, wiegt der ganze Turm etwa 10.100 Tonnen.
So viel wiegt der Eiffelturm, je nachdem, was man mitzählt
Der ganze Turm heuteEisengerüst plus Aufzüge, Böden, Geschäfte, Restaurants und Antennen
10.100 t22.300.000 lb
Eisenkonstruktion18.038 Eisenteile, zusammengehalten von 2,5 Millionen Nieten
7.300 t16.100.000 lb
Eisenkonstruktion oder ganzer Turm?
Die offizielle Website des Eiffelturms nennt zwei Zahlen: 7.300 Tonnen für das Metallgerüst und 10.100 Tonnen insgesamt. Die erste ist der Turm, wie Gustave Eiffel ihn gebaut hat, 18.038 Eisenteile, verbunden durch 2,5 Millionen Nieten. Die zweite rechnet alles hinzu, was heute auf diesem Gerüst sitzt, von Aufzügen und Böden bis zu Restaurants, Geschäften und den Sendeantennen an der Spitze. Die englische Version der Website schreibt „tons“, gemeint sind aber metrische Tonnen.
Das Eisen ist Puddeleisen, ein fast reines Schmiedeeisen, das durch Frischen von Gusseisen entsteht. Es stammte aus den Forges de Pompey bei Nancy. Stahl kam damals gerade im Bauwesen auf, aber Eiffel vertraute auf Eisen, das er bei all seinen früheren Bauwerken verwendet hatte.
Das Gesamtgewicht war nicht immer gleich. Bei einer Renovierung Anfang der 1980er-Jahre wurden laut dem Christian Science Monitor über 1.000 Tonnen Eisen und Beton entfernt, rund 15 % des Turmgewichts, vor allem von der ersten Etage, deren Boden durch leichtere Materialien ersetzt wurde.
Erstaunlich leicht für seine Größe
Für ein Bauwerk von über 300 m Höhe sind 7.300 Tonnen nicht viel. Würde man sein ganzes Eisen einschmelzen und in das Quadrat zwischen seinen vier Füßen gießen, 125 m auf jeder Seite, ergäbe das eine Schicht von nur etwa 6 cm Dicke.
Die Luft um ihn herum wiegt ungefähr genauso viel. Ein Quader, in den der Turm gerade so hineinpasst, 324 m mal 125 m mal 125 m, enthält etwa 6.200 Tonnen Luft. Ein Zylinder, der gerade breit genug für den Sockel ist, fasst mehr: nach unserer Rechnung etwa 7,9 Millionen Kubikmeter, also rund 9.600 Tonnen Luft, mehr als das Eisen selbst.
Auch beim Verkleinern zeigt sich das. Das Gewicht schrumpft mit der dritten Potenz der Größe, eine 1.000-mal kleinere Kopie aus Eisen, etwa 31 cm hoch, würde also 7.300 Tonnen geteilt durch eine Milliarde wiegen: rund 7 Gramm, kaum mehr als ein Blatt Druckerpapier.
Das Gewicht der Farbe
Puddeleisen rostet, deshalb schützt den Turm seine Farbe. Bei jedem Neuanstrich werden etwa 60 Tonnen Farbe auf 250.000 Quadratmeter Fläche aufgetragen, größtenteils von Hand mit Pinseln, von rund 50 Malern. Die offizielle Website schätzt, dass zwischen zwei Anstrichen etwa 15 Tonnen Farbe abgetragen werden.
Seit 1889 wurde der Turm 20-mal neu gestrichen, ungefähr alle 7 Jahre. Beim 20. Anstrich, begonnen 2019, wurden zum ersten Mal Teile der Konstruktion bis aufs blanke Metall abgeschliffen, und der Turm bekam wieder das Gelbbraun, das Eiffel 1907 gewählt hatte.
Die Eisenkonstruktion wiegt etwa 7.300 Tonnen (rund 16,1 Millionen Pfund). Der ganze Turm mit Aufzügen, Böden, Restaurants und Antennen wiegt etwa 10.100 Tonnen (rund 22,3 Millionen Pfund).
Wie hoch ist der Eiffelturm?
Heute ist er 330 m hoch, einschließlich der Antennen, die 1957, 2000 und 2022 an der Spitze ergänzt wurden. Ohne sie misst er 312 m, so hoch war er bei der Eröffnung 1889.
Wird der Eiffelturm im Sommer größer?
Ja, ein wenig, weil sich Eisen bei Wärme ausdehnt. Die offizielle Website spricht von einigen Millimetern bis einigen Zentimetern, während eine Rechnung von 2025 in The Conversation den Unterschied zwischen einem kalten Wintertag und einem heißen Sommertag auf 12 bis 15 cm beziffert. An sonnigen Tagen neigt sich die Spitze außerdem von der Sonne weg und beschreibt einen groben Kreis von etwa 15 cm Durchmesser.
Ist der Eiffelturm aus Stahl?
Nein. Er besteht aus Puddeleisen, einer Art Schmiedeeisen, aus den Forges de Pompey in Lothringen. Eiffel wählte Eisen statt Stahl, weil er es bei all seinen früheren Brücken und Viadukten verwendet hatte.